Der Stellenwert des Vitamins D3 bei der Prävention von Krankheiten

Vitamin D3, auch Cholecalciferol genannt, wird durch Bestrahlung der Haut mit UV-B-Licht, das im Sonnenlicht enthalten ist, gebildet. Es entsteht aus seinem Vorläufer, dem 7-Hydrocholesterol.

Im strengeren Sinne ist Vitamin D3 kein Vitamin, sondern ein Prohormon. Denn über mehrere Reaktionsschritte entsteht in den Zellen aus dem Vitamin D3 das Hormon Calcitriol, das im gesamten Körper benötigt wird.

Das Vitamin D3 ist maßgeblich am Phosphat- und Calciumstoffwechsel und damit am Aufbau der Knochen beteiligt. Ein frühkindlicher Mangel an Vitamin D3 führt zur Rachitis und im Erwachsenenalter zur Osteomalazie (Knochenerweichung) und Osteoporose.

Vitamin D3 in unserer Nahrung

In unserer Nahrung kommt das Vitamin D3 relativ geringfügig vor. Nur in fettem Fischfleisch, Lebertran und einigen pflanzlichen Nahrungsmitteln – wie Avocados – ist das Vitamin D3 in größeren Mengen enthalten.

Besonders in der dunklen Jahreszeit ist die Synthese des Vitamins D3 über die Haut kaum möglich, so dass besonders im Winter gravierende Vitamin D3-Mängel entstehen. Neuere Untersuchungen haben gezeigt, dass über 95% der hiesigen Bevölkerung schwerwiegende Vitamin D3-Mängel aufweisen.

Auswirkungen eines Vitamin D3-Mangels

Ein Mangel an Vitamin D3 im Körper führt nicht nur zu Störungen im Knochenstoffwechsel.

Da das Calcitriol in vielen Organen eine regulierende Wirkung hat, ist ein Vitamin D3-Mangel mit folgenden Krankheiten oder Risiken verbunden:

  • Osteoporose
  • Bluthochdruckerkrankungen
  • Atherosklerosen (Arterienverdickungen) mit Bildung von Plaques in den Arterien. Sie sind die Ursache für arterielle Gefäßverschlüsse, die zum Herz- und Hirninfarkt führen können.
  • Koronare Herzkrankheit
  • Diabetes Typ 2
  • Übergewicht
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Gleichgewichtsstörungen
  • verstärkte Infektanfälligkeit gegenüber Viren und Bakterien durch Schäden am Immunsystem. Insbesondere sind die Atmungsorgane betroffen.
  • rheumatische Erkrankungen
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen (Autoaggressions-Erkrankungen)
  • bösartige Geschwülste des Magen-Darm-Traktes, der Prostata, der Nieren und der Blase sowie die Entstehung einer Reihe weiterer Karzinome
  • trockene altersabhängige Makuladegeneration, die zu einer fortschreitenden Erblindung führen kann.

Präventive Maßnahmen

Die regelmäßige Bestimmung der Vitamin D3-Konzentration im Blut gibt Aufschluss über einen möglichen Mangel. Somit kann bei Bedarf rechtzeitig eine sinnvolle Substitution mit Vitamin D3-Präparaten erfolgen. Angestrebter Wert: 30 bis 60 ng/ml. Auf diesem Weg werden krankhafte Veränderungen vermieden oder teilweise rückgängig gemacht. Kontrollen des Blutspiegels in gleichmäßigen Intervallen sichern den langfristigen Therapieerfolg.

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